Spielplan Bezirksliga Rhein Nahe

31.08.19 SC ML Kastellaun – SC Einrich 1:6

14.09.19 SV Lahnstein II – SC ML Kastellaun

26.10.19 SC ML Kastellaun – SSG Hunsrück

16.11.19 SC ML Kastellaun – SC Nastätten

07.12.19 SV Leideneck – SC ML Kastellaun

11.01.20 SC ML Kastellaun – VFR Koblenz III

01.02.20 VFR Koblenz IV – SC ML Kastellaun

07.03.20 SC ML Kastellaun – SG Pieroth

21.03.20 SV Güls – SC ML Kastellaun

2. Mannschaft

Mannschaftsführer ist Christoph Wendling

1.Spieltag:  Erwartete Pleite gegen den Favoriten Einrich I

Erwartet war sie, die Pleite gegen Einrich. Doch wenn es am Ende dann tatsächlich eine Klatsche von 1 zu 6 wird, tut es doch ein wenig weh.

Und ganz schön flott ging es in die falsche Richtung. Hansi bekam von seinem Gegner kurz nach Spielbeginn das inoffizielle Angebot, ihn in gerade mal neun Zügen matt zu setzen. Doch wie der Teufel es will, übersah Hansi diesen kurzen Gewinnweg glatt. Stattdessen drehte er den Spieß um und ließ sich selbst plattmachen. Gut, gegen einen 1900er kann man verlieren, hätte man aber in diesem Fall nicht müssen. 0 zu 1.

Wesentlich besser machte es Dmitry. Den immer stärker werdenden Schramm, der nun auch schon auf die 1800 zugeht, lud er zu einem Besuch in seiner Verteidigung ein, nur um dessen Leichtfigur nicht mehr herauszulassen. Im Tausch gegen zwei Bauern hätte er einen Springer gewonnen, was er zu einem Remisangebot zur rechten Zeit nutzte. Schramm nahm an und kam somit mit einer Schramme davon. 0,5 zu 1,5.

Marvin ging gewohnt offensiv zu Werke und ließ keine Zweifel aufkommen, wer das Spiel gewinnen wollte. Tatsächlich sah es bis ins Endspiel gut für ihn aus und ich war mir sicher: Wenn einer gewinnt, dann Marvin. Ein Remis schien mir geradezu garantiert. Im Endspiel mit jeweils drei Bauern ging leider irgendwas schief bei der Abwicklung, sodass sein Gegner einen Bauern durchbrachte, Marvin aber nicht. 0,5 zu 2,5.

Ich hatte schon früh ein bisschen danebengegriffen und sah mich fortan unter Druck gesetzt. Gegen einen 2000er, der auf jeden meiner Züge die bessere Antwort parat hatte, hält sich der Spaß dann in übelst engen Grenzen. Erst ging ein Bauer flöten, dann der nächste – und meine Stellung wurde dabei zu allem Übel auch noch immer schlechter. Wenn die Qualität nicht reicht und die Motivation in den Keller rutscht … ich gab auf. 0,5 zu 3,5.

Nahezu gleichzeitig ging es dann auch bei Johannes und Bernd in die Grütze. Johannes hatte sich eigentlich ordentlich aufgestellt, verwechselte dann aber ein klein wenig den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang. Könnte freilich auch am gegnerischen Druck gelegen haben, dass plötzlich eine Figur nach der anderen fiel. Ist der Damm erst mal gebrochen … 0,5 zu 4,5.

Bernd schien ausgeglichen zu stehen. Im undurchsichtigen Mittelspiel bei einem völlig überfüllten Brett verlor er jedoch ein bisschen die Orientierung und gewährte seinem Gegner einen Mehrfachangriff, der ihn auf jeden Fall um eine Figur erleichtert hätte. Deshalb gab er auf. Trotzdem gebührt ihm sicherlich der größte Dank, dass er in dieser für ihn so schwierigen Zeit für das Team da war. In Gedanken sind wir auch bei seinem verstorbenen Vater, der uns hundertprozentig von oben zugeschaut – und so manches Mal still den Kopf geschüttelt hat. 0,5 zu 5,5.

Die besten Siegchancen hatte Georg, der auch als einziger gemessen an seiner DWZ überlegen war. Tatsächlich konnte er im Verlauf des Spiels einen Bauern und außerdem Raum gewinnen. Da aber alle anderen längst fertig waren und ein Auskämpfen sicher noch mal eine Stunde gedauert hätte, einigte er sich auf ein Remis. Verständlich. Trotzdem: 1 zu 6.

Gruß Christoph

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